Spielen e-crowds verrückt?
Written on 7. Februar 2007
->
In der Financial Times vertritt Thomas Hazlett, Professor an der Geoge Mason University, die Meinung, dass es einen “overhype”, also eine extrem übertriebene Auffassung, von User-generated Content gibt.
“Which is to say: we’ve surfed these waves before. The “user-generated content” business model may have its own My Space page, but it dates to the telephone network of Alexander Graham Bell. “Club goods” allow individuals to gain from cooperative efforts, a standard paradigm in economic theory. Many “commons” sprouting up in the New Economy, where individuals share resources and reap the rewards of teamwork, produce value. But they have some trillions of dollars in productive enterprise to go before they eclipse the workhouse “commons” of the modern economy: the corporation.”
Die Kernaussage kann man so übersetzen: “Alles nicht so wild. Hat es doch schon ewig gegeben. Ist noch weit entfernt von dem, was in richtigen Unternehmen passiert.”. Es wird außerdem darauf verwiesen, dass User-generated Communities den Anschein der Offenheit erwecken. Wenn es aber um wirklich wertvolle Informationen geht, ist es nicht weit her mit der Offenheit, da auf Informationen spezialisierte Firmen wie Gartner, Forrester, Yankee Group, und IDC nach wie vor exorbitante Gebühren für spezialisierten Content verlangen - vom freien Internet nicht viel zu spüren.
Erinnert mich ein Stück weit an die alte Kritik von Nicholas Carr (The amorality of Web2.0), wo es um die Qualität der Informationen bei User-generated Content geht. Carr argumentiert am Beispiel von Wikipedia - und es wurde seitdem viel darüber gestritten und geforscht - dass ein Großteil der Beiträge Schrott ist, einseitig dargestellt, inhaltlich dünn und oftmals wirr und widersprüchlich. Siehe dazu auch The Dumbness of Crowds.
Gefunden bei Rough Type
Filed in: Allgemein, Artikel, User-generated Content |
.