Bezahlung für User-generated Videos
Written on 17. Februar 2007
->
User-generated Content ist zur Zeit schwer angesagt. User stellen Inhalte auf eine zentrale Plattform und dadurch steigt der Nutzen für die gesamte Community: der Service wird interessanter, umfangreicher, aktueller. Beispiele gibt es unzählige. Da die meisten dieser Plattformen kostenlos sind, geht die Rechnung wirtschaftlich nur auf, wenn das Einstellen von Inhalten unentgeltlich geschieht.

In jüngster Zeit ist allerdings der Trend festzustellen, Nutzer für die Überlassung der Inhalte zu entlohnen - insbesondere bei Video-Plattformen. Ein paar Beispiele:
- Revver: Nach dem Hochladen der Videos wird ein kurzer Werbespot zusammen mit einem Tracking-Code integriert; die Werbeeinnahmen werden 50/50 zwischen Revver und dem Nutzer geteilt
- Break:Wird ein eingeschicktes Video auf der Seite veröffentlicht, winken dem Einsender 400 $, bei Kurzfilmen 2.000 $ und für das Girl of the Day Foto immerhin noch 50 $
- Metacafe: Es gibt 5 $ je 1.000 Views, für Videos mit mehr als 20.000 Views. Die Top 5 Nutzer haben zwischen 10.000 und 25.000 $ damit verdient.
- Flixya teilt ebenfalls 50% der Werbeeinnahmen mit den
NutzernEinstellern der Videos, die von Seiten wie Revver, YouTube oder Google Video stammen und mit Werbeeinblendungen versehen werden (siehe Kommentar von Bertram) - MyNuMo hat neben Videos auch Klingeltöne und Bilder im Angebot, die für 2 $ verkauft werden, wobei 20% an den Einsender gehen
Gefunden bei TrendWatching.com
Filed in: Business Model, User-generated Content |
.
Ich würde Flixya von der Liste nehmen, dort wird der Einsteller des Videos bezahlt und nicht der Produzent. Flixya bindet nur Videos von YouTube&Co. ein und schält drum herum Werbung (was eigentlich in den ToS von YouTube verboten ist).
Habe einen Hinweis dazu aufgenommen (s.o.). Der Punkt, den ich machen möchte ist ja: Hier wird nicht erwartet, dass sich Nutzer unentgeltlich beteiligen, sondern es gibt eine (wie auch immer geartete) Entlohnung für die Mitarbeit.
Stimmt nur das Problem ist ja wer profitiert wirklich davon? Und gerade wenn Geld ins Spiel kommt gibt es ganz schnell das Problem, dass sich Leute nur wegen dem Geld beteiligen.
Damit ist ihnen der Nutzen ihrer Aktion egalsolange sie nur verdienen und das schadet letzten Endes dem System und ich meine Flyxia ist ein schönes Beispiel dafür.
Break und Metacafe begegnen diesem Problem ja gezielt indem nur bestimmte User entlohnt werden, die Qualität nachgewiesen haben und selbst dort erhalten manchmal die falschen den Scheck.
[…] CrowdSpirit ist eine Webseite die versucht den Prosumergedanken für das Feld elektronischer Hardware konsequent umzusetzen. Leider ist da scheinbar nix frei , sondern den Mitspielern wird Geld versprochen, das scheint ja sowieso der neueste Web-2.0-Trend zu sein. Der Schwarm wird bezahlt. […]
[…] hatte schon früher über verschiedene Strategien bei der Bezahlung von User-generated Videos geschrieben. YouTube […]