Geld verdienen als Crowdsourcer?
Written on 27. Februar 2007
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Letzte Woche hat The Independent einen Erfahrungsbericht über das Geldverdienen mit Amazons Mechanical Turk gebracht. Sehr amüsant geschrieben. Worum es geht: Die Leute werden für einfache Tätigkeiten bezahlt, die Menschen besser als Computer ausführen können (oder die sich nicht automatisieren lassen), so genannte HITs (Human Intelligence Tasks).
Die Ausbeute des von 23 HITs waren sagenhafte USD 1,70 (GBP 0,88). Das kam im Einzelnen so zustande:
TASK ONE Ranking favourite foods, including types of pasta, nuts and soups, for UnSpun, a “community consensus ranking” site. I tackled 14 different foods.
Time taken Three minutes
Money earnt 8p
TASK TWO Researching questions submitted to NowNow, a web-based answering service owned by Amazon. I tried to answer three people’s questions, but none of my answers were accepted.
Total time taken Two minutes
Money earnt Nothing
TASK THREE Drawing musical instruments for a man who wanted icons for a CD he was creating. I drew a double-bass.
Time taken 15 minutes
Money earnt 5p
TASK FOUR Scouring New York mortgage contracts for specific information for a research firm. I managed to scan four documents.
Time taken Eight minutes
Money earnt 2p
TASK FIVE Transcribing a voice recording for a New Mexico transcription services firm.
Time taken 20 minutes
Money earnt 47p
TASK SIX Marking out drains, signs and bollards on a series of photographs of UK roads for an Oxford-based 3D mapping firm.
Time taken 12 minutes
Money earnt 26p
Wow - das eröffnet ganz neue Verdienstperspektiven ![]()
Filed in: Crowdsourcing, Business Model, Incentives |
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Mechanical Turk ist sicherlich kein gutes Beispiel, wenn man als Crowdsourcer Geld verdienen möchte. Aber es gibt auch andere Beispiele: InnoCentive (http://www.innocentive.com/) (über die Du ja auch schon berichtet hast) ist da deutlich lukrativer - vorausgesetzt man bringt die Fähigkeiten mit, die man zum Lösen der Aufgaben benötigt. Es geht da um das Bearbeiten von komplexen Problemen aus der Chemie oder Biologie, die mit bis zu 100.000 $ belohnt werden. Das kommt natürlich nicht, wie Amazons Mechanical Turk, für jeden in Frage. Interessant wird aber sein, ob Mechanical Turk auf Dauer funktioniert, wenn die Bezahlung so lächerlich bleibt wie zur Zeit.
[…] Markus Pöhlmann hat gestern in seinem Artikel “Geld verdienen als Crowdsourcer” am Beispiel von Amazons Mechanical Turk aufgezeigt, dass dort das Entlohnungssystem nicht wirklich berauschende Perspektiven auf einen Zusatzverdienst eröffnet. Da hören sich die 400,- EUR von Dealjaeger natürlich schon sehr viel besser an. Allerdings frage ich mich, was man wohl dafür tun muss, um monatlich unter die besten drei Dealjaeger zu gelangen. Ich konnte das leider nicht herausfinden, da auf der Top 100-Liste immer nur die gesamt eingestellten Deals angezeigt werden (also auch bei der monatlichen Liste). Allerdings schätze ich, dass man mindestens eine halbe Stunde pro Tag investieren muss, um wirklich viele Deals einzustellen oder anderen abzujagen. Das macht dann etwa 15 Stunden im Monat und damit einen Stundenlohn von etwa 26,- EUR. Das ist auf alle Fälle besser als bei Mechanical Turk. […]
Klar, für qualifizierte “Crowdsourcer” gibt es ganz andere Verdienstmöglichkeiten. Spannend finde ich allerdings die Frage, was jemanden zum Lösen von HITs motiviert. Spaß an der Sache? Hmm… Bezahlung kann es ja - zumindest im Fall von MTurk - nicht sein.
[…] nachgehen und ob sich damit ein Lebensunterhalt verdienen lässt (ich hatte hier schon über das Thema […]
[…] durch den Blogbeitrag „Geldverdienen als Crowdsourcer“ habe ich mich bei textbroker.de registriert. Dort kann man nach den Vorgaben des Auftraggebers […]
Ich suche nach bibliophilen Personen, die für verschiedene meiner Websites Buchrezensionen schreiben - es muss nicht hoch literarisch sein, sondern einfach ehrliche Meinungen zu gelesenen Büchern.
Als Bezahlung habe ich mir aktuell 5 Euro pro Rezension vorgestellt.
Leider hatte ich bisher erst eine Reaktion auf meine Bewerbung dieses Angebots.
Ist das viel zu wenig?
Ich denke, wer darin etwas Übung hat, kann die Rezension in einer halben Stunde schreiben und das Buch hat man ja aus Interesse und Spaß gelesen.
Und noch eine Frage - wo kann ich dieses Angebot sinnvoll einstellen? Einen deutschen Mechanical Turk gibt es ja noch nicht, oder?
[…] Arbeitnehmer noch 3 Monate > Lohnfortzahlung vom Arbeitsamt und danach 60 oder 80% > Arbeitslosengeld etc. Darum ging es nicht….wer lesen kann ist klar im Vorteil! > > wohl die Unternehmer die in […]