Crowdsourcing-Tanz
Written on 28. Februar 2007
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Das Internet mangelt nicht an kreative Anwendungsbeispielen für Crowdsourcing, allerdings bin ich immer wieder überrascht, welche Formen das annimmt. Doug Fox stellt im Great Dance Weblog Ideen vor, wie Crowdsourcing von (Volks-)Tanz-Enthusiasten genutzt werden kann:
“I would like to offer suggestions for how the Internet can be used to create new possibilities for documenting and preserving dance. […] How can we leverage the collective intelligence of these amateur and professional dancers to create new types of knowledge and insight for the global dance community?”
Beim professionellen Tanz scheint die Art und Form der Dokumentation neuer Schritte, Figuren und Tänze eine Herausforderung zu sein. Gleiches gilt etwa für traditionelle Tänze kleiner Volksgruppen. Entsprechend gibt Doug Fox folgende Vorschläge:
- Kreativprozess: Choreographen und Tänzer sollten Blogs betreiben, möglichst mit Mulitimediainhalten (liegt in der Natur der Dinge). Es werden sich Strukturen/Aggregatoren herausbilden, die diese Form der Dokumentation sammeln.
- Ethnische Tänze: Die Anzahl der Experten zur Analyse und Dokumentation ist gering, die Anzahl der aktiven Tänzer größer. Eine Wiki-artige Struktur könnte helfen, die Informationen zusammen zu tragen.
- Archivierung: Hier könnte die Crowd unterstützen, indem Tagging, Verlinkung und Suche auf mehrer Schultern verteilt wird.
Ich erwähne den Artikel nicht, weil ich die Gedanken sonderlich überraschend finde - vielmehr weil es sich mit “Volkstanz” zunächst um ein Thema handelt, dass maximal entfernt vom Internet und damit womöglich von Crowdsouring-Gedanken zu sein scheint. Durch die Mitarbeit einer engagierten Teilnehmerschaft ist es allerdings möglich, auf die beschriebene Art und Weise spannende Ergebnisse zu produzieren.
PS: Es gibt eine gewisse Analogie zum X-Mas Bird Count, bei dem es auch um die Dokumentation von offline Ereignissen geht.
Filed in: Business Model, Crowdfunding |
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