Project Red Stripe: Innovative Ideen
Written on 19. März 2007
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Crowdsourcing-Experimente finde ich ja immer spannend (siehe z.B. hier oder hier oder hier). Der Economist hat nun mit dem Project Red Stripe einen Versuch gewagt. Im Blog wird erklärt, wie es dazu kam. Die Idee in Kürze: Ein Team von 6 Leuten hat ebensoviele Monate Zeit, einen “truely innovative service online” zu entwickeln. Dafür steht ein Budget von 100.000 Pfund zur Verfügung. Also vergleichbar mit einer Startup-Situtation, nur dass… nun ja… die Idee fehlt.
Aber die Leute sind kreativ und befragen einfach mal die Leserschaft. Crowdsourcing eben. Man kann also seine Ideen einsenden und sieht dabei in einer Tag Cloud, wie bisher eingeschickte Ideen klassifiziert wurden (ohne diese selber zu erfahren). Bei den Tags ist momentan “Wiki” der Renner, gefolgt in deutlichem Abstand von “Blog” und “User Generated Content”.
Was ist davon zu halten? Von der Idee des Crowdsourcing weit entfernt, geht es dabei eher um ein Brainstorming denn um tatsächliche Wertschöpfung und Mitarbeit der Nutzer. Schade ist insbesondere, dass alles im Verborgenen stattfindet und Ideen nicht eingesehen, diskutiert und bewertet werden können.
gefunden bei Jeff Howe
Filed in: Business Model, User-generated Content |
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