Wer verdient eigentlich an Crowdsourcing?
Written on 11. September 2007
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Sehr oft, wenn sich herauskristallisiert, dass ein neuer Management-Trend populär wird, springen innerhalb kurzer Zeit eine ganze Reihe Firmen auf den Zug auf und bieten nachgelagerte Dienstleistungen wie Beratung, Trainings, Vorträge und ähnliches an. Das war bei den großen Hypes der letzten Jahr(zehnt)e wie Reengineering oder der Konzentration auf Kernkompetenzen der Fall.
Auch bei Crowdsourcing sind bereits die ersten Ansätze in Deutschland zu erkennen: Neben bekannten Playern, die Crowdsourcing selbst als Dienstleistung anbieten, wie z.B. VOdA (Community- und Crowdsourcing Agentur) und HumanGrid gibt es weitere Firmen, die an dem Hype verdienen wollen. Ein Blick auf die eingeblendeten Werbeanzeigen bei Google zu dem Suchbegriff “Crowdsourcing” ist dabei ganz interessant:

Neben NineSigma, einer Beratungsfirma für Open Innovation, bieten auch Marion Winners von Avenue und die Unternehmensberatung A.T. Kearney ihre Dienste an. Letztere hat mit Customer Energy gleich einen geschmeidig-beratungstauglichen Begriff eingeführt, unter dem die Beratungskonzepte vertrieben werden. In diesem Zusammenhang entstand auch das Buch “Customer Energy”,
das auf der Annahme fußt, dass in Zukunft all diejenigen B2C-Industrien vom Crowdsourcing betroffen sind, in denen ein hoher Grad des “personal interest” auf einen großen Einfluss der Digitalisierung trifft:

Ich kann mir vorstellen, dass im Augenblick eine ganze Reihe von betroffenen Firmen sich die Frage stellt, wie mit den neuen Herausforderungen umgegangen werden soll - immer eine gute Ausgangsposition für Beratungsleistungen durch Experten.
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[…] crowdwisdom.de begegnete mir ein Artikel - logischerweise - zum Thema Crowdsourcing, den ich gern an dieser Stelle aufnehmen […]