Wikipedia: Inhaltliche Kontrolle durch “trusted editors”
Written on 25. September 2007
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Es hat seit Beginn des Projekts vor sechs Jahren immer wieder Diskussionen über die Qualität der Artikel der Internet-Enzyklopädie Wikipedia gegeben. Trotz allem - dafür sprechen die überwältigenden Nutzerzahlen - hat sich Wikipedia als eines der wichtigsten Online-Nachschlagewerke etabliert. Nachzulesen sind einige der Initiativen und Ideen zur Qualitätsverbesserungen hier.
Wie der Telegraph nun berichtet, soll den sich in letzter Zeit häufenden Beschwerden wegen fehlerhafter, manipulierter oder anderweitig verfälschter Artikel durch ein neues System begegnet werden. Dabei werden Artikel erst nach einer Qualitätskontrolle veröffentlicht, die - da bleibt sich Wikipedia treu - durch Crowdsourcing stattfindet, also durch die Nutzer-Community selbst. Neu daran ist, dass die Qualitätskontrolle nur durch “trusted editors” vorgenommen wird, das sind Mitglieder, die sich diesen Status durch 30 Contributions in 30 Tagen erarbeitet haben. Die so geprüften Artikel sollen gesondert gekennzeichnet werden.
Als Testballon wurde die deutsche Wikipedia-Seite ausgesucht, “because of its high regard for accuracy”. Ist das System erfolgreich, soll es auf die anderen Seiten ausgerollt werden.
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