1 Mio. USD mit Filmempfehlungen zu gewinnen
Written on 27. November 2007
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Netflix, ein US-Pionier im online DVD-Verleih, hat mit Netflix Prize einen sehr interessanten Wettbewerb ins Leben gerufen. Wie in den (etwas lang geratenen;-) Regeln nachgelesen werden kann, geht es darum den von Netflix intern entwickelten Algorithmus für Filmempfehlungen (”Cinematch”) durch einen selbst ausgetüftelten zu schlagen.
Es funktioniert so: Man kann sich alleine oder als Team registrieren und bekommt haufenweise (hier nicht der treffendste Ausdruck…) anonyme statistische Daten über das Nuzterverhalten von Netflix zugespielt. Damit kann man einen eigenen Algorithmus entwickeln - schlägt diese Cinecatch um mehr als 10%, winken 1 Mio. USD Preisgeld. Die Netflix-Betrieben scheinen also recht zuversichtlich bezüglich ihres eigenen Systems zu sein. Voraussetzung für den Preis ist, dass der Sieger den Algorithmus offen legt. Einmal pro Jahr wird zusätzlich ein Preis in Höhe von 50.000 USD ausgeschrieben für den besten Wert unterhalb der 10%. Soeben hat ein Team von AT&T diesen Preis abgeräumt, und zwar mit 8,5% Verbesserung gegenüber Cinecatch (die beiden Teammitglieder arbeiten in der Statistics und Information Visualization Abteilung - sicherlich kein Nachteil).
Wie auf dem Leaderboard zu sehen ist, haben sich inzwischen fast 30.000 Leute aus 165 verschiedenen Ländern angemeldet und fast 20.000 Algorithmen eingesandt.
Na, ob die deutschen Sites wie Amango etwas ähnliches machen werden? Oder vielleicht Hitflip, die bei innovativen Ideen ja immer sehr experimentierfreudig sind…
Filed in: Crowdsourcing, Contest |
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Auf das Thema Crowdsourcing bin ich vor kurzem zufällig über eine Studienarbeit eines guten Freundes gestoßen. Derartige Ansätze, wie an diesem Beispiel vorgestellt scheinen mir für zumindest den Auftraggeber erfolgsversprechend. Warum - keine Fixkosten die z.B. dann entstehen, wenn man jemand mit der Lösung des Problems beauftragt. Außerdem kommen so viele neue Ideen zusammen, die dann wiederum die Markposition und Ausnahmestellung stärken. Alles in allem kann ich mir gut vorstellen in Zukunft aktiver dieses Thema in die Projektarbeit einzuninden um den eigenen oftmals begrenzten Horizont entsprechend unbegrenzt erweitern zu können.