Plattform zum Handel von Versicherungen: LifeJack
Written on 15. April 2008
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In UK hat der Zweitmarkt für Lebensversicherungen eine längere Geschichte, seit ein paar Jahren gibt es auch in Deutschland einige Anbieter, die gebrauchte Versicherungen ankaufen. Die Google-Suche nach einschlägigen Begriffen zeigt, dass zahlreiche Anbieter um die potenziellen Verkäufer buhlen.
Das Versprechen der Policen-Ankäufer ist, dem Versicherungsnehmer eine bessere Alternative als den Verkauf zum Rücknahmewert zu bieten. Solle man z.B. durch Liquiditätsengpässe zum Verkauf eine Lebensversicherung gezwungen sein, ist der Verkauf über den Zweitmarkt i.d.R. die lohnendere Alternative, da die Rücknahmewerte der Versicherungen recht niedrig sind und auf diese Weise einen profitablen Zweitmarkt ermöglichen.
Mit der LifeJack AG ist nun ein weiterer Player am Markt. Was ist berichtenswert daran? Die Macher haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Transparenz bei An- und Verkäufen von Versicherungen weiter zu erhöhen. So können beispielsweise sämtliche Versicherungsdaten eingesehen werden und die eigene Police in einer Auktion verkauft werden.

Außerdem wird ein Analyse-Tool für Lebensversicherungen angeboten, dass eine sofortige Bewertung und Einschätzung des zu erzielenden Verkaufspreises erlaubt. Als Freund von Transparenz halte ich den Ansatz von LifeJack für eine gute Idee, potenziellen Interessenten die Option schmackhaft zu machen. Mal schauen, ob sich die Idee durchsetzt. Sollte das der Fall sein - womit ich rechne - werden auch die anderen Ankäufer von gebrauchten Policen auf den Zug aufspringen und zumindest einen Wiederverkaufs-Rechner anbieten.
weitere Infos gibt es bei Yoda und Rattenschwanz
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Die Bankenwelt kommt in Bewegung. Viele interessante Unternehmen vor dem bzw. am Start.
zum Beispiel auch www.fidor.de
Die Frage, die sich mir grundsätzlich bei diesen Ansätzen für den deutschen Markt stelle: Welche (eventuell einschränkende Wirkung) hat der in Deutschland doch recht starke Verbraucherschutz und wie sieht es mit MIFID etc. aus. Darüber hinaus gäbe es natürlich noch weitere Fragen: Wem schenkt der deutsche Kunde sein Vertraufen und welche Folgen haben die gegenwärtig nicht so positiven Schlagzeilen deutscher und internationaler Banken.